Krebserkrankung

Definition
Krebs bezeichnet einen bösartigen Tumor mit Tendenz zur Metastasenbildung (Bildung von Tochtergeschwülsten). Unter den Begriff Krebs fallen auch die bösartigen Tumorformen des Bluts, der blutbildenden Organe und des Lymphsystems einschließlich Leukämie (Blutkrebs) gutartige hirneigene Tumore (astrozytäre Tumore).
Für den Tarif Diagnosegeld gelten zusätzlich folgende Bedingungen:
  • Mindestens Tumorgröße T2
    Die Größe T2 beschreibt einen Tumor, der größer als 2 cm ist. Im Gegensatz dazu sind T1-Tumore besser und mit geringerer Therapieintensität heilbar. Sie werden als "niedriges Risiko" eingestuft.
  • Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen
    Kleine Tumore der Größe T1 sind dann eingeschlossen, sofern sie bereits im Körper streuen. Denn dies verschlechtert die Heilungschancen erheblich.
  • Gehirntumor ab WHO II
    Ein Tumor WHO Grad I ist nicht eingeschlossen, da er histologisch gutartig ist und üblicherweise durch operative Entfernung geheilt werden kann.
  • Leukämie mit Anämie
    Bei einer Leukämieerkrankung werden gesunde rote und weiße Blutzellen von kranken weißen Blutkörperchen verdrängt. Leukämie mit Anämie ist in jedem Stadium eingeschlossen.
  • Morbus Hodgkin oder Non-Hodgkin-Lymphom Ann-Arbor II
    Dies ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, das Teil des Abwehrsystem des Körpers ist. Die Heilungschancen sind von der Zahl der befallenen Lymphknotenregionen abhängig. Ann-Arbor 1 ist - ähnlich wie ein T1-Tumor-relativ einfach zu behandeln und daher nicht eingeschlossen.
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